36. Wirtschaftspolitischer Vortrag der Sparkasse Rhein Nahe

veröffentlicht am 23. Dezember 2021

36. Wirtschaftspolitischer Vortrag der Sparkasse Rhein Nahe

Stellschrauben für den Aufbruch in die neue Normalität

„Unsere Filialen sind unser Gesicht in der Fläche, das wollen wir nicht verlieren“, sagt Peter Scholten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein Nahe auf dem 36. Wirtschaftspolitischen Vortrag des Instituts, der erneut virtuell stattfand.

Entgegen dem Trend vieler Geldinstitute baut die Sparkasse Rhein Nahe neue Beratungscenter in Bingen und Rüdesheim. Scholten betont, dass auch keine weitere Filiale geschlossen wird und es zu keinem weiteren Personalabbau kommt. Stattdessen stehen die Zeichen auf Wachstum, auch im Mitarbeiterbereich. Denn nicht zuletzt den Angestellten sei es zu verdanken, dass „wir unsere Betriebsergebnisse in 2021 um knapp 25 Prozent steigern konnten.“ Scholten sagt, dass das Vertrauen der Kundinnen und Kunden eng verbunden mit dem Engagement der Belegschaft ist. So ist die Sparkasse Rhein Nahe auch in 2021 die landesweit größte Sparkasse.

Auch die vor einigen Jahren beschlossene geschäftspolitische Neuausrichtung trägt weiterhin Früchte. Scholten hebt die Erweiterung der Geschäftsfelder um die Bereiche Projektentwicklung und strukturierte Finanzen hervor. Diese Differenzierung sei nicht nur gelungen, sondern habe die Sparkasse Rhein Nahe durch die Niedrigzinsphase gebracht. Hinzu komme „Kundenbindung, gegenseitiger Respekt, die versöhnliche Bindung, die wir haben und die den Unterschied zu anderen Institutionen ausmacht.“

Wenige Fragen beschäftigen die Wirtschaft zurzeit wohl mehr: „Wann haben wir die Coronakrise hinter uns?“ Antworten darauf gibt der diesjährige Gast des Wirtschaftspolitischen Vortrages. Frau Prof. Dr. Monika Schnitzer, zugeschaltet aus München, sitzt seit 2020 im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. In der bayrischen Hauptstadt, an der Ludwig-Maximilian-Universität ist die Wirtschaftswissenschaftlerin seit 1996 Inhaberin des Lehrstuhls für komparative Wirtschaftsforschung.

Den aufgezeichneten 36. Wirtschaftspolitischen Vortrag sehen Sie hier:

In ihrem rund 30-minütigem Vortrag „Wann läuft es wieder rund? Aus der Coronakrise zurück in die Normalität“, konzentriert sich Schnitzer auf die Ergebnisse aus dem im November vorgelegten Gutachten des Sachverständigenrates. Es befasst sich mit den Auswirkungen der Pandemie und beschäftigt sich mit den zentralen wirtschaftlichen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, um in die neue Normalität zu gelangen. Letztlich gibt es eine Prognose für das kommende Jahr.

Virtuell mit einem Video-Grußwort zugeschaltet sind auch die Träger der Sparkasse Rhein Nahe, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach, Dr. Heike Kaster-Meurer, die Landrätinnen der Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, Dorothea Schäfer und Bettina Dickes sowie der Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim Ralf Claus. Sie wünschen der Veranstaltung viel Erfolg und freuen sich schon jetzt auf den ersten gemeinsamen Wirtschaftspolitischen Vortrag nach Corona.

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Kommentare


BIG - das Magazin, Gerhard Backes schreibt am 28.12.2021 um 15:25 Uhr:

Gute Idee, gut gemacht und auf jeden Fall besser als gar nix. Wichtig ist ja, die Fahne hoch zu halten und das Thema weiter zu pflegen, Komplimen und danke dafür!