Andreas Peters verlässt Sparkasse Rhein-Nahe

veröffentlicht am19. Juni 2020

Andreas Peters verlässt Sparkasse Rhein-Nahe

Nach 18 Jahren im Vorstand der hiesigen Sparkasse scheidet Andreas Peters, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, zum 01. Juli aus dem Kreditinstitut aus. Die offizielle Verabschiedung fand am 18.06. im Rahmen der Verwaltungsratssitzung statt.

Dorothea Schäfer, derzeitige Vorsitzende dieses Gremiums, dankte Peters für seine Leistungen: „Sein Name stand 18 Jahre lang für Kontinuität, Seriosität und Bodenständigkeit. So lange hat Andreas Peters die Entwicklung unseres Hauses wesentlich geprägt, und wenn er jetzt aus dem aktiven Berufsleben ausscheidet, so ist die Sparkasse Rhein-Nahe für die Zukunft gut aufgestellt. Peters hat in seiner Amtszeit das Unternehmen stets kompetent und überzeugend verkörpert. Mit seinen Erfahrungen aus seinem Hobby als Kapitän eines Segelschiffs, hielt er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen insbesondere das von ihm verantwortete Privatkundengeschäft sowie die strategische Ausrichtung des Filialnetzes und die Sparkasse auf dem richtigen Kurs.“ Für den Ruhestand wünsche sie ihm Gesundheit und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Auch Vorstands-Chef Peter Scholten würdigte die gemeinsame Zeit und hob hervor: „Trotz teils schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stieg die Bilanzsumme der Sparkasse von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro im Jahre 2003 auf zuletzt über 5,3 Mrd €. Als einer der größten Arbeitgeber der Region beschäftigt die Sparkasse derzeit rund 682 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und mit einem flächendeckenden Netz von 13 Beratungs-Centern, 12 Filialen und 20 SB-Filialen ist die Sparkasse überall in der Region präsent. Dies ist alles nicht zuletzt dem Engagement von Andreas Peters zu verdanken, der sich besonders durch sein Gespür für die Bedürfnisse der Kunden auszeichnet.“

Nach 42 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Sparkassenorganisation, in der er auch sein Studium absolviert hat, kam Andreas Peters zum 01.01.2003 zur Sparkasse Rhein-Nahe. Als Vorstand für das Privatkunden-, das Versicherungs- sowie das Immobiliengeschäft verantwortlich, legte er seine Schwerpunkte ganz besonders auf die Themen ganzheitliche Beratung sowie die Modernisierung und den Ausbau des Filial-Netzes.

Dabei hatte er immer den Kunden und den Mitarbeiter gleichermaßen im Fokus. Er trieb konsequent die Weiterbildung der Mitarbeiter hin zum beratenden Verkauf mit Hilfe von Team-orientiertem Coaching und modernen Beratungssysteme voran. Im Rahmen der Digitalisierung forcierte er die Einführung des Kunden-Service-Centers, des Medialen Vertriebs und des Digitalen Beratungs-Centers.

Darüber hinaus setzte er entscheidende Akzente, die sich heute in allen neuen Filialen, Beratungs-Centern sowie dem S Haus und dem S Finanz-Forum wiederfinden. So zeigen sich die neuen Häuser modern und nachhaltig sowie einheitlich im Corporate Design der Sparkasse. Die Kundengespräche finden in angenehmer Wohlfühlatmosphäre statt, mit allen Annehmlichkeiten und Akzenten, die helfen, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und im Dialog die beste Lösung für den Kunden zu finden. So erhält der Immobilien-Kunden im S Haus alles rund um die Immobilien, von der Vermarktung, über die Finanzierung bis hin zu Kontakten zu regionalen Handwerkern und Baubetrieben. Die Mitarbeiter haben ergonomisch und technisch optimale Bedingungen. In den neuen Arbeitswelten wurde schon frühzeitig auf gesundheitserhaltende Ideen, wie das Active Office gesetzt, das dem Mitarbeiter verschiedene Arbeitsmöglichkeiten bietet, weg vom langen Sitzen, hin zu einer bedürfnisorientierten aktiven Umgebung.

Seine beiden Vertriebsdirektoren und langjährigen Weggefährten, Jörg Brendel und Jürgen Saurwein schätzen an Peters ganz besonders die Nähe zu den Mitarbeitern sowie seinen Ideenreichtum und den Mut zu Innovation. „Andreas Peters hält sich bei neuen Themen nicht an der Oberfläche auf, er geht, wie er es selbst nennt, ganz tief in den „Maschinenraum“. Mit seiner Begeisterungsfähigkeit hat er uns immer wieder mitgenommen“, so beide unisono.

Der Meinung ist auch sein Vorstandskollege Steffen Roßkopf: „Andreas Peters ist einer, der sich mit Leib und Seele mit den Themen der Zeit beschäftigt, der sich innig mit Neuem auseinandersetzt und mit Herzblut vorantreibt.“

Andreas Peters selbst bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und das menschliche Miteinander. „Ein langjähriger Lebensabschnitt in der Sparkassenfamilie geht zu Ende, da kommt schon auch Wehmut auf“, sagt er. Doch er freue sich auf seine alte Heimat Bayern, in die er mit seiner Frau zurückkehren werde und ein „Bündel an Ideen und Vorhaben“, die dort vor ihnen liegen.

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