Schwitzen für den guten Zweck

Bei hochsommerlichen 34 Grad und dennoch bester Laune spielten sich 116 Golfer beim alljährlichen Benefiz-Golfturnier für die Clowndoktoren e. V. auf dem Wißberg durch die 18 Löcher. Unter der Schirmherrschaft der Sparkasse Rhein-Nahe hatte der Golfclub Rheinhessen geladen – und mit einer erzielten Spendensumme von 35.000 Euro alle Erwartungen an das Turnier übertroffen.

Gespielt wurde in Zweier-Teams und mit viel Kampfgeist und Motivation machte man sich auf die, der anhaltenden Trockenheit trotzenden, gut bespielbaren Grüns. Nach drei Stunden in der Gluthitze wurden die Schritte schwerer – doch siegte in jedem Fall der Spaß an der Sache und die kleinen Fallstricke, die die Clowndoktoren den Golfern einhandelten, brachten manchen Golfer zum Schmunzeln. So mussten z. B. Abschläge mal mit geknicktem Schläger ausgeführt werden – eine Aufgabe, die nicht jedem gleich gut gelang, wie uns unser Vertriebsdirektor Unternehmens- und Firmenkunden, Alexander Schmitt, augenzwinkernd mitteilte. Auch unser Vorstandsmitglied Steffen Roßkopf war mit von der Partie. Zum Glück konnte man vorsorglich, vor Beginn des Turniers sogenannte Mulligans, 2. Chancen bei Fehlschlägen, gegen einen Preis von 5,- EUR/Stück kaufen. Zum Leidwesen so manchen Golfers waren diese aber auf 5 Mulligans je Spieler begrenzt.

Nach Vollendung der Turnierrunde wartete am sogenannten „19.Loch“ ein gekühltes Pils auf die durstigen Golfer, welches sehr gerne in Empfang genommen wurde.
Den Abschluss bildete dann ein gemeinsames Abendessen im Innenhof des Hofguts, in den letztlich auch die Sparkassen „Wutz“ einen Blick von oben warf, als sie nur wenige Meter über die Dächer schwebend in den Sonnenuntergang aufbrach.

Die Clowndoktoren gehen pro Woche zweimal auf „Visite“ zu ihren kleinen Patienten und besuchen dabei rund 5.000 kranke Kinder jährlich in den Kinderkliniken in Bad Kreuznach, Rüsselsheim und Wiesbaden. „Sie lassen Kinderaugen strahlen“, so Dr. Hammond von der Kreuznacher Diakonie und lassen dabei, für eine Zeit lang, die Sorgen um das kranke Kind in den Hintergrund treten.